Überschrift

Wohlfühlen so wie daheim
Dorffest mit Dr.Raabe
Ein Baum für den KIGA
Ein Römerkastell als Spielplatz
Besuch beim Babytreff
Aufstellung der Pfahlliegen
Limesradweg
Dorffest
Dorffest
Wie&Was
Michael Göllner
Leben in Hammersbach

Senioren
Nahversorgung
Vereine
Kinder- und Jugendarbeit
Kinder
Sport und Freizeit
Kultur

 


Senioren

Auch in Hammersbach werden die Menschen immer älter. Das ist die erfreuliche Seite des „demographischen Wandels“. Dabei sind die Senioren zunehmend aktiv und mobil bis ins hohe Alter. Wir müssen den älteren Menschen in Zukunft mehr denn je die Möglichkeit geben, sich zu treffen, zu kommunizieren, sich zu engagieren und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Bei uns hat die Seniorenarbeit mit einem aktiven Seniorenbeirat einen hohen Stellenwert. Der Seniorentreff, der die Möglichkeit zu gemeinsamen Aktivitäten gibt, unsere Ausflüge organisiert und vieles mehr, zeigt das. Hammersbach ist für alle Generationen lebenswert.

Derzeit beschäftige ich mich damit, wie es gelingen kann, den Menschen aus unserer Gemeinde auch im Alter zu ermöglichen vor Ort zu bleiben. Damit meine ich nicht den Bau eines großen Seniorenwohnheimes. Den wird es bei uns nicht geben. Ich suche innovative auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen!

Nahversorgung

Die Nahversorgung ist heute mehr als die Befriedigung grundlegender Bedürfnisse. Veränderte Arbeits- und Lebenswelten und die hohe individuelle Mobilität vieler Menschen bis ins hohe Alter hinein, führen dazu, dass die Menschen heute andere Einkaufsgewohnheiten haben als noch vor 20 Jahren. Wenn vor Ort gute Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind, ist dies ein bedeutender Standortfaktor für eine Gemeinde. Dort wo es möglich ist, auch über die Grundbedürfnisse der Lebensmittel hinaus einzukaufen, wohnen die Menschen gerne. Dabei darf aber auch die erhaltenswerte Struktur vor Ort nicht vernachlässigt werden.

Hammersbach ist im Bereich des Einzelhandels sehr gut aufgestellt. Von der Entwicklung in Langen-Bergheim profitieren nicht nur die Bürger unserer Gemeinde, auch Menschen aus Nachbarortschaften kommen und nutzen die Möglichkeiten, die es in Hammersbach gibt. Gerade viele junge Familien begrüßen die in den letzten Jahren neu entstandenen Einkaufsmöglichkeiten in Langen-Bergheim. Und auch in Marköbel gibt es noch reichlich Einzelhändler - mehr als in vielen Nachbarorten. Wer in Hammersbach wohnt, kann hier auch gut einkaufen. Das Vorhandensein von Einkaufsmöglichkeiten bedeutet auch ein Stück Lebensqualität für die Menschen in Hammersbach. Viele Menschen aus den Nachbarorten nutzen die Möglichkeiten bei uns - und beneiden uns auch darum.


Vereine


Die Vereine bereichern das gesellschaftliche Leben in vielfältiger Weise. In der Jugendarbeit, im Sport, im Kultur- und Umweltbereich wird von den Vereinen wesentliche Arbeit geleistet. Aus diesem Grund gilt es, die Vereine zu unterstützen. Schon allein aus wirtschaftlichen Gründen zahlt sich die Unterstützung von ehrenamtlich Wirkenden für die Gemeinde aus. Müsste diese Gemeinde alle diese Aufgaben wahrnehmen, wäre dies nicht zu finanzieren. Vereinsförderung heißt aber nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch bei der Lösung von Problemen immer ein offenes Ohr zu haben, Weihnachtsmarkt, Dorffest und andere Veranstaltungen tatkräftig und unbürokratisch zu unterstützen.


Zwischen den Vereinsspitzen und mir besteht ein enges Vertrauensverhältnis. Die Vereine finden bei mir immer ein offenes Ohr, und wo ich kann, versuche ich zu helfen. Dazu gehört es auch, wo immer es geht, die Veranstaltungen zu besuchen. Das heißt für mich, nah bei den Menschen sein! In den vergangenen Jahren habe ich gezeigt, dass die Vereine für mich nicht nur vor Wahlen interessant sind. Für aktive Vereinsarbeit bleibt mir aber leider nur wenig Zeit. Doch auch privat helfe ich immer gerne. Ob an Fasching in "der Bütt" als Protokoller oder bei Festen und Veranstaltungen am Zapfhahn. Vereinsarbeit funktioniert nur durch Mitmachen.


Kinder- und Jugendarbeit

Der Bereich der Jugendarbeit hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Konzepte und Angebote, die früher wichtig und richtig waren, haben irgendwann nicht mehr funktioniert. Die Lebenswelten der jungen Menschen haben sich durch neue Medien, Nachmittagsangebote an den Schulen oder auch Schulstress in Verbindung mit dem sogenannten G 8-Abitur haben gezeigt, dass neue Wege zu gehen sind.
Um Erkenntnisse zu gewinnen, hat die Gemeinde Hammersbach eine Umfrage über das Freizeitverhalten der Jugendlichen durchgeführt. Ergebnis war, dass das Freizeitverhalten sich immer mehr individualisiert, jungen Menschen viel Zeit am Computer verbringen und sich feste Treffpunkte auflösen.

Aus diesen Erkenntnissen heraus haben wir verschieden Maßnahmen ergriffen. Unser hochqualifiziertes Personal wurde im Hortbereich eingesetzt, da hier ein enormer Bedarf bestand und noch weiter besteht. Die Altersgruppe der –sechs- bis zehnjährigen Kinder, die größtenteils hier zur Schule gehen, wurde somit in den Fokus der Aufmerksamkeit der Jugendpflege gerückt. Hausaufgabenbetreuung im Hort und der direkte Kontakt zur Schule sind hierbei sehr wichtige Aspekte.
Für die älteren Jugendlichen wurde eine kreisweite Kooperation aller Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis sowie mit dem Kreis erreicht, die Schulsozialarbeit erheblich auszubauen. Somit wurde Geld und Personal dort investiert, wo es direkt bei den Jugendlichen ankommt.
Schließlich wurde die Jugendpflege vor Ort in diesem Jahr durch einen Vertrag mit der AWO neu gestartet. Die AWO verfügt über ein breites Erfahrungsspektrum und enges Netzwerk im Bereich der Jugendarbeit. Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigen, dass dort, wo diese Wege gegangen werden, die Jugendarbeit erfolgreich ist. Die AWO entwickelt auf die Kommune zugeschnittene Konzepte für die Jugendarbeit. Jugendfreizeiten können das Angebot ergänzen. Begleitet wird die Arbeit von einem kommunalen Beirat, in dem alle gesellschaftlich relevanten Gruppen vertreten sind und so beratend Einfluss auf die Jugendarbeit nehmen können.


Wichtig ist es, den Kindern und Jugendlichen vor Ort sinnvolle Angebote zu machen. Die Kirchen und Vereine spielen hierbei eine große Rolle und müssen deshalb in die kommunale Jugendarbeit mit einbezogen werden. Aufgabe der Jugendpflege muss es sein, die Angebote zu vernetzen. Wie in allen Bereichen der Kommunalpolitik zählt hier das Miteinander und nicht die gegenseitige Konkurrenz.
Jugendliche wollen ernstgenommen werden und auch Verantwortung übernehmen.
Bei Problemen muss den jungen Menschen geholfen werden. Für viele ist heute die größte Sorge, einen Ausbildungsplatz zu finden. Das „Kompass“-Programm der Gemeinde hilft Jugendlichen dabei. Das kostet die Gemeinde Geld und wird von manchem als unnötige freiwillige Leistung bezeichnet. Ich sehe das anders. Es ist wichtig, jungen Menschen eine Chance zu geben und in Arbeit zu investieren statt in Arbeits- und Perspektivlosigkeit.

Kinder

Dass Kinder und deren Bildung in unserem rohstoffarmen Land der Schlüssel für den nachhaltigen Erhalt unseres gesellschaftlichen Wohlstandes sind, ist mittlerweile tief in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Die Kinderbetreuung in unseren Einrichtungen muss ein wichtiger Beitrag in unserem Bildungssystem sein. Deshalb versuchen wir eng mit der Schule zu kooperieren und jedem einzelnen Kind die größtmöglichen Startchancen zu geben.
Wir haben in den vergangenen Jahren gerade im Kindergartenbereich größtmögliche Anstrengungen unternommen und auch große Erfolge erzielt. Die Betreuungszeiten wurden so umgestellt, dass die Familien sich zwischen 7.00 und 18.00 Uhr von Montag bis Freitag ihren eigenen "Stundenplan" zusammen stellen können. Die obligatorische Kernzeit, die wichtig ist, um den Kindern eine verlässliche „Heimat“ in ihrer Gruppen zu ermöglichen, ist hierbei mit einzubeziehen. Das Mittagessen ist für jedes Kind täglich und kurzfristig zu buchen. Obligatorische Schließungen während der Ferien, die Familien oft vor große Probleme gestellt haben, wurden abgeschafft. Diese enorme Flexibilität im Betreuungssystem erfordert einen genauen und zielgerichteten Personaleinsatz. Gleichzeitig schaffen wir es, das Gebührenniveau im kreisweiten Vergleich am unteren Level zu halten
Darüber hinaus wurde für die Grundschulkinder das Hortangebot enorm ausgebaut. In Hammersbach soll jede Familie, die einen Hortplatz benötigt, einen Platz erhalten, ohne dass wir nach den Gründen fragen oder eine Auswahl treffen!

Dass diese Leistungen nicht zum Nulltarif zu haben sind, sollte eigentlich verständlich sein. Trotzdem schaffen wir es, die Betreuungsgebühren so zu halten, dass sie transparent, gerecht und familiengerecht sind.
Eine Zukunftsaufgabe ist der Ausbau der Betreuungsplätze für die unter 3-jährigen Kinder. Hier arbeiten wir gerade ab einer Konzeption für einen Neubau und für die pädagogische Umsetzung. Schon beim Bau müssen die speziellen Anforderungen dieser kleinen Kinder und ihre besonderen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Die Architektur muss sich an er Pädagogik orientieren und nicht umgekehrt!


Sport und Freizeit

Eine sinnvolle, befriedigende Freizeitgestaltung ist bei uns vor der Haustür möglich. Hammersbach bietet mit seinem Vereinsleben ein vielfältiges Angebot für Kulturinteressierte, Sportler und Erholungssuchende. Wir helfen den Vereinen mit der Vereinsförderung, die auch Investitionen unterstützt. Sportler brauchen eine vernünftige Infrastruktur. Die Sportanlage im Ortsmittelpunkt, die nicht nur von der SG Marköbel, sondern in großem Maße von der Jugendspielgemeinschaft und teils auch vom KSV Langen-Bergheim und dem TV Marköbel mit seiner Jugendabteilung genutzt wird, wird stetig verbessert. Der Bau der Umkleidekabinen ist für die SG Marköbel ein großes Projekt, das wir nicht nur finanziell unterstützen.
Darüber hinaus wurde im letzten Jahr ein weiterer Trainingsplatz hergestellt, und aus Mitteln des Konjunkturprogrammes wird der Hartplatz generalüberholt. Die Anlage wird ebenso wie Teile der Sportanlage "Am Seedamm" in Kooperation mit den Vereinen von uns gepflegt und unterhalten.

Wesentlich verbessert wurde in den vergangenen Jahren das Radwegenetz in unserer Gemeinde. Neben dem Ausbau der Hohen Straße, haben wir mit der Limesroute eine zweite Regionalparkroute in unserer Gemeinde zu bieten. Hier haben wir es in den letzten Jahren geschafft, enorme Zuschussmittel nach Hammersbach zu holen und den nötigen Eigenanteil der Gemeinde sicherzustellen. Wünschenswert sind für mich noch straßenbegleitende Radwege nach Limeshain und Eckhartshausen. Lebensqualität heißt auch, nach der Arbeit noch schnell ins Grüne zu können - bei uns geht das.

Kultur

Kultur ist wichtig für die Menschen. Kultur gibt ist nicht nur in der Frankfurter Oper, im Städel und im Schauspielhaus, auch kleine Gemeinden haben in diesem Bereich oftmals Beachtliches zu bieten. Wir haben die Pflicht, die Kultur, die vor allem durch die Vereine und Initiativen Privater getragen wird, zu unterstützen.
Die kulturtragenden Vereine leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft - und dies muss die Gemeinde unterstützen. Als Beispiele dafür, dass auch bei uns in diesem Bereich Herausragendes geleistet wird, dienen die Kunstausstellungen im Historischen Rathaus, die Veranstaltungen in der Hirzbacher Kapelle, die vielfältigen Aktivitäten des Vereins für Kultur- und Heimatgeschichte und unserer Gesangvereine. Unser gemeinsames Ziel muss sein, Kultur vor Ort zu bezahlbaren Preisen zu bieten. Die Gemeinde hilft hier vor allem durch die Bereitstellung geeigneter Räume wie Bürgertreff und historisches Rathaus, die einen ansprechenden Rahmen für kulturelle Veranstaltungen bieten.


Für mich hat der Satz Gültigkeit, dass eine Gesellschaft, die von ihrer erwerbstätigen Bevölkerung Kreativität verlangt, dies nur erwarten kann, wenn viele musische Talente entwickelt und gefördert werden. Musische und künstlerische Betätigungen haben überdies einen Eigenwert, den niemand unterschätzen sollte.