Meine persönlichen Ansichten
Ich bin sehr stolz auf meine Gemeinde und sehr stolz, hier Bürgermeister
sein zu dürfen. Wir sind modern und fortschrittlich und wir kennen unsere
Traditionen. Der Limes als UNESCO-Weltkulturerbe ist Sinnbild für unsere
weit zurück reichenden Wurzeln. Wir müssen dieses Erbe entwickeln, erhalten
und fördern. Wir müssen alles tun, um die Schönheit, die Eigenarten und
Facetten unserer Kulturlandschaft und unserer alten Ortskerne zu erhalten,
ohne dabei neue Entwicklungen zu vernachlässigen. Wir verbinden in
Hammersbach Tradition und Zukunft!
Das Vertrauen der Menschen und meiner Familie, meiner Frau und meiner drei
Töchter sind Verpflichtung für mich und meine Arbeit.
Es zeichnet eine lebenswerte Gemeinde aus, ihren Kindern gute
Bildungschancen zu geben. Bildungschancen für Jugendliche sind auch
Investitionen in unsere eigene Zukunft. Wir können und müssen hier vor Ort
die Grundbedingungen schaffen. Das beginnt mit der Kleinkindbetreuung an,
und reicht über das Hortangebot bis hin zu Ausbildungsplätzen.
Unsere Spielplätze sind vorbildlich und unsere Betreuungsangebote
wegweisend.
Doch wir brauchen daneben auch eine zeitgemäße Jugendarbeit und Angebote für
Senioren, denn alle Generationen haben in meinen Augen ihren Platz in der
Gesellschaft und beanspruchen zurecht unsere Solidarität. Familienpolitik
vor Ort heißt, dass sich alle bei uns wohlfühlen: Kinder, Jugendliche,
Erwachsene und Senioren. Ich will, dass man in Hammersbach auch noch bleiben
kann, wenn man seinen Lebensabend verbringt. Dazu gehört neben einer guten
Grundversorgung auch ein Angebot für das Wohnen im Alter. Kein anonymes
Seniorenwohnheim, sondern ein Projekt, das auf unsere Gemeinde zugeschnitten
ist.
Auch wohnortnahe Arbeitsplätze brauchen wir in unserer Gemeinde. Die
Entwicklung von Gewerbegebieten ist ein langfristiger Prozess, der Geduld,
Ausdauer und Verlässlichkeit erfordert. Und auch hier schließt sich wieder
ein Kreis: Unsere guten Betreuungsangebote führen dazu, dass Eltern
zufrieden sind und ihre Kinder gut untergebracht wissen - ein unschätzbarer
Vorteil für jeden Arbeitgeber.
Es macht mir große Freude, wenn in überregionale Zeitungen positiv von uns
berichtet wird. Die Zusammenführung unserer Feuerwehr wird als Beispiel für
andere Orte gesehen und ebenso unser Bestreben, die Gewerbeentwicklung mit
Nachbarkommunen gemeinsam und nicht gegeneinander voran zu bringen.
Gemeinsam, das gilt auch innerhalb der Kommune. Nur mit den Bürgern und den
gesellschaftlichen Gruppen zusammen kann unsere Gemeinde lebenswert
gestaltet werden. Ich helfe gerne den Vereinen in jeglicher Hinsicht. Und
Vereinsarbeit funktioniert nur durch Mitmachen. Deshalb besuche ich die
Veranstaltungen der Vereine, nicht nur vor Wahlen, und bin immer gerne
bereit zu helfen, auch zu Fasching in der Bütt. Vereinsarbeit zu leisten,
heißt für mich Vorbild auch für meine Kinder zu sein. Es heißt, den
Ehrenamtlichen Wertschätzung entgegen zu bringen, nah bei den Menschen zu
sein und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und zu pflegen. Ich selbst
engagiere mich neben meinem Amt in verschiedenen überörtlichen
Organisationen. Ich bin Vorsitzender der "Regionalparkroute Hohe Straße",
der "Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute Regionalschleife Main-Kinzig"
der "Naturlandstiftung im Main-Kinzig-Kreis" und der Jagdgenossenschaft
Hammersbach.
Bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr möchte ich gerne für den Kreistag
kandidieren, um auch dort die Interessen unserer Gemeinde zu vertreten. Ich
möchte mich auch deshalb engagieren, weil ich verhindern will, dass die
Gemeinden finanziell ausbluten und nicht mehr das leisten können, was vor
Ort wichtig ist. Kommunal darf nicht egal sein.
Bürgermeister zu sein, das verlangt in meinen Augen eine Orientierung an
unverzichtbaren Werten. Die wichtigsten Werte sind für mich Ehrlichkeit,
Verlässlichkeit, Redlichkeit und Vertrauen zu den Menschen. Das heißt für
mich, im Amt überparteilich und auch überkonfessionell den Menschen auf
Augenhöhe gegenübertreten. Wissen, dass man es nicht jedem recht machen kann
und dass man nicht alles richtig machen kann. Sich aber engagieren und jeden
Tag für seine Gemeinde das Beste geben. Den Menschen zuhören und sie in
ihren Anliegen ernst nehmen. Verstehen, wo der Schuh drückt, und kommunales
Handeln erklären.
So will ich weiterhin Bürger sein, als Nachbar, Freund und Vater.
So will ich weiterhin Bürgermeister für unser Hammersbach sein, als
Ideengeber und als Moderator zwischen den gesellschaftlichen Akteuren. Ich
will weiter Anstöße geben, auf Menschen zugehen, ohne mich vor einen Karren
spannen zu lassen. Und nicht zuletzt möchte ich zusammen mit meinen
Mitarbeitern dafür sorgen, dass unsere Gemeinde gut und verantwortlich
verwaltet und geführt wird. So will ich meinen Beitrag dazu leisten, dass
Sie sich in Hammersbach gut aufgehoben fühlen, dass Sie gerne hier leben und
die vielen Vorzüge unserer Gemeinde weiter schätzen können.